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Phytron - ein bayerisches Traditionsunternehmen wird 70! 



Qualität hat Bestand und so ist es auch eine Auszeichnung, dass Phytron in diesem Jahr bereits das 70-jährige Firmenjubiläum feiert. Seit der Unternehmensgründung 1947 durch Siegfried Auerhammer konzentriert sich Phytron auf physikalische, elektronische und mechatronische Lösungen für extreme Anforderungen in Sachen Präzision, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Phytrons Vision ist es, durch technische Innovation neuen Erkenntnissen den Weg zu bereiten. Während der Drang nach neuem Wissen die Grenzen des Erkennbaren immer weiter in das Innere von Zellen und die Weiten des Weltalls verschiebt, bleibt es der Pioniergeist von Phytrons Kunden, der diesen Fortschritt erstreitet. Phytron ist stolz, diesen langen Weg ambitionierter Schritte ins Unbekannte seit 70 Jahren als zuverlässiger Partner mit anzutreiben.

Ende der 40er Jahre bestand dieser Beitrag aus den ersten physikalischen Messinstrumenten der Nachkriegszeit: Geigerzähler, Seismographen und Spektralfunkengeräte. In den 60er Jahren vollzieht sich dann der Wandel hin zum Hersteller hochpräziser Automatisierungskomponenten: Schrittmotoren, elektronische Ansteuerungen und Leistungsverstärker werden in Serie gefertigt und bilden die Grundlage für innovative, automatisierte Fertigungsprozesse. Ingrid Auerhammer übernimmt 1972 Leitung der Phytron-Elektronik GmbH und stellt als ambitionierte Unternehmerin mit dem Aufbau einer Entwicklungsabteilung und dem neuen Technischen Leiter Heribert Schmid die Weichen für eine nachhaltige Erfolgsgeschichte. Innerhalb weniger Jahre werden Positionier-Steuerungen, Schrittmotor-Endstufen mit BUS-fähigen Achscontrollern sowie Motoren für den Einsatz unter extremsten Umweltbedingungen entwickelt. In einer Zeit in der die Forschung sich den immer kleineren Bausteinen unserer Welt zuwendet, wird Präzision zur zentralen Anforderung, insbesondere beim Bau wissenschaftlicher Apparaturen. 1983 erlangt die Schrittmotorsteuerung IXE ihre Marktreife und wird zum Inbegriff langlebiger Leistungselektronik.

Der eigene Ehrgeiz, sich in Sachen Qualität nicht auszuruhen, bewegte Phytron dazu, sich bereits 1994 als eines der ersten 1000 Unternehmen in Deutschland nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren zu lassen. Schon 1997 folgte die Medizinnorm DIN EN ISO 13485. 2002 übernimmt mit Birgit Hartmann als Geschäftsführerin und 2008 Johannes Schmid als technischem Leiter die nächste Generation das operative Geschäft. In dieser Umbruchphase wird der IXE-Nachfolger phyMOTION® in den Markt eingeführt und die Schrittmotoransteuerung 1-Step-Drive für Siemens SIMATIC entwickelt. 2013 gewinnt die Phytron GmbH mit der Münchner Industrieholding Stemas AG einen starken Partner für die strategische Weiterentwicklung und Neuausrichtung des Unternehmens. Für den Zukunftsmarkt Luft- und Raumfahrt wird Phytron seit 2016 regelmäßig nach der DIN EN 9100 auditiert. Damit ist die Phytron GmbH einer von weltweit nur ca. 400 in der OASIS Datenbank zugelassenen Luft- und Raumfahrt Zulieferern. Diese Zertifizierung ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Neuausrichtung der Traditionsfirma hin zu einem zukunftsorientierten High-Tech-Unternehmen. Das etablierte Qualitätsmanagement-System bleibt zusammen mit dem hochqualifizierten Personal Phytrons Schlüssel für einen anhaltenden Erfolg beim Aufbau und der Aufrechterhaltung dieser anspruchsvollen Standards. Davon profitieren nicht zuletzt Phytrons Kunden.

Die hochwertigen Produkte von Phytron sind überall dort zu finden, wo extreme Anforderungen an Material, Fertigungsprozesse und besondere Sorgfalt bei der Dokumentation gefordert sind. Das sind beispielsweise Positioniermotoren für hochpräzise Mechanismen an Bord von Forschungssatelliten und Raumfahrzeugen (Curiosity, Rosetta, Maven, Dawn, Juno, Stereo, Newton, Cassini-Huygens...) oder im Inneren von Teilchenbeschleunigern und anderen Forschungsanlagen im Zusammenspiel mit leistungsstarker Ansteuerungselektronik. Insbesondere die Antriebe für Mehrachs-Systeme im Ultrahochvakuum, robuste Stellmotoren für hohe Temperaturen und im Tiefsttemperaturbereich eröffnen Herstellern modernster Analysegeräte und Fertigungsanlagen immer neue Möglichkeiten. Mit dem 2017 entwickelten Linearaktuator für den kryogenen Einsatz (bis -270 °C) werden abermals neue Anwendungen möglich.

Phytron ist seiner Mission in all diesen Jahren treu geblieben und wird seine Kunden auch zukünftig dabei unterstützen, in extremsten Umgebungen zuverlässig und hoch präzise nach dem Unbekannten zu spüren.

 
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